Montag, 13. November 2017

Helmut Eisel & JEM


Das vorletzte Musikwochenende für dieses Jahr haben wir mit Helmut Eisel & JEM und einem fantastischen Publikum verbracht. Die drei Künstler kamen super gut gelaunt am Freitag im Landschaftsforum in Aurich an und wir alle fühlten uns, als würden wir schon immer zusammen arbeiten. Also es lief erst einmal alles wie am Schnürchen. Mit 60 Zuschauern war das Landschaftsforum zwar nicht vollständig gefüllt, aber die Stimmung war so gut, dass nach dem Programm „Don Juan à la Klez“ noch mit drei Zugaben gefeiert wurde. Der Mix aus Mozart, selbstkomponierten Stücken von Helmut Eisel oder Michael Marx sowie traditionelle Klezmermusik war genial. Die zwei Stunden vergingen im Flug.

Samstag, 1. April 2017

Ein Glücksgriff: Joern and the Michaels im Forum



Joern and the Michaels im Landschaftsforum, Foto: Ufkes
Für mich ist die Besetzung mit Klavier, Schlagzeug und E-Bass eher ungewöhnlich, aber die drei jungen Männer von „Joern and the Michaels“ haben es drauf. Gleich das erste Stück ist klug gewählt: Sie grooven sich langsam, aber sicher ein. Das Publikum entspannt sich, wippt mit. Der Applaus im Anschluss ist dementsprechend. Die „Bonuswelle“ haben sie damit gut ausgenutzt, bevor sie zum „Affentanz“ übergehen.

Mittwoch, 29. März 2017

Joern and the Michaels am Freitag im Forum


„Kick Jazz“ im Auricher Landschaftsforum

Haben den „Kick Jazz“ für sich erfunden: 
„Joern and The Michaels“, bestehend aus (von links): 
 Michael Linke (Klavier), Michael Haupt (Bass) und
 Jörn Peeck (Schlagzeug). Foto: Christina Schuchert.

Das mit dem Einordnen in Schubladen ist bei ihnen eine extrem schwierige Angelegenheit. Aus diesem Grund haben „Joern and The Michaels“ kurzerhand ihr ureigenes Genre kreiert: „Kick Jazz“ nennt das Trio aus Kassel seine Musik. Wie sich das genau anhört, kann man am 31. März 2017 live auf der Bühne im Auricher Landschaftsforum erleben. Beginn des Konzertes ist um 20:00 Uhr.

„Keine Unterordnung unter eine bestehende Stilistik, sondern individuelle musikalische Hintergründe mit vielfältigen Einflüssen“ lautet das selbst gesteckte Credo der Band, die 2010 gegründet wurde. Tatsächlich kommen die einzelnen Mitglieder aus völlig unterschiedlichen Richtungen, die auf den ersten Blick kaum miteinander kompatibel zu sein scheinen. Schlagzeuger Jörn Peeck hat beispielsweise früher in einer Punk-Band getrommelt. Tastenmann Michael Linke ist von Haus aus hingegen eher ein eingefleischter Blues-Fan. Und E-Bassist Michael Haupt zweckentfremdet sein Instrument gern mal als Solo- oder Rhythmus-Gitarre.

Freitag, 24. Februar 2017

Jahresprogramm mit Veranstaltungen im Landschaftsforum und im Steinhaus Bunderhee

Parallel zu den Gezeitenkonzerten haben wir auch gleich das Jahresprogramm für das Landschaftsforum in Aurich und das Steinhaus in  Bunderhee vorbereitet, damit beide Drucksachen zusammen verschickt werden können. Ab sofort können Sie für alle zehn Veranstaltungen vom Jazzkonzert über eine Märchenreise bis hin zur Langen Nacht der Saiten Karten ordern. Online-Bestellungen sind auch über unseren Ticketpartner Reservix möglich (Zusatzgebühr).



Freitag, 23. September 2016

Alles andere als „kalter Kaffee“


Trio Macchiato im Steinhaus

Zwei Herren im hellblauem Anzug mit Hut und eine Dame in rot betreten die kleine Bühne im vollbesetzten Steinhaus, der ehrwürdigen Häuptlingsburg im Rheiderland. Endlich sind die Außenarbeiten dort abgeschlossen, sodass die gut 50 Gäste des Konzertes mit dem Trio Macchiato besser zu uns finden und sogar ihr Auto abstellen konnten.

Jakob Neubauer, Foto: Former
Eine Reise mit dem Orient Express von Paris nach Istanbul war angekündigt. So weit, so gut, so bekannt. Mit einer Zigeunerweise aus dem Paris der 30er-Jahre nahm der alterwührdige Zug langsam und schwerfällig Fahrt auf. Erst einmal in Gang, waren alle guter Dinge und gespannt, was die drei Musiker denn sonst noch so aus ihren Instrumenten herausholen würden. Etwas leichter ging es mit einer französischen Musette weiter. Dazu inspiriert worden waren sie von einem Akkordeonisten, der in St. Malo an der Hafenmole saß: im blauen Anzug und mit Hut. Jakob Neubauer wird ihm in nichts nachgestanden haben. Der „Nachkomme deutscher Kolonisten vom Ufer des Schwarzen Meeres“ fasziniert mich immer wieder aufs Neue mit dem, was er aus seinem Instrumentarium (Akkordeon, Bajan, Bandoneon, Vibrandoneon etc.) so alles rausholt.

Dienstag, 26. April 2016

Jan Prax Quartett bringt New Orleans nach Aurich

Jan Prax Quartett, Foto: Dirk Lübben
Als ich am letzten Freitagabend ins Landschaftsforum kam, hatte ich gar keine Lust auf Konzerte und Musik und wollte mich am liebsten ins Bett legen. Auch wenn das Jan Prax Quartett natürlich ein verheißungsvoller Name ist. Das junge Quartett wird sicherlich wegweisend für die künftige Jazz-Szene in Deutschland sein, wenn sie es denn nicht schon sind. Und wann hat man solche Leute schon mal außerhalb der Gezeitenkonzerte in Ostfriesland?!

Dienstag, 22. März 2016

"Moi et les Autres" im Landschaftsforum


Foto: Wiebke Schoon
Am Freitagabend fand meine erste Veranstaltung im Landschaftsforum statt: Wir wurden von der französischen Chanson-Band "Moi et les Autres" besucht. Das Landschaftsforum war mehr als restlos ausverkauft, einige Besucher mussten sogar auf den Tischen Platz nehmen. Gegen 17 Uhr trafen Sängerin Juliette Brousset und ihre Band hier ein. Nach einer kurzen Probe mit geliehenem Gitarrenhocker (vielen Dank nochmal an das hilfsbereite Team von Kattul!) und dem quasi vegetarischen Essen begann das Konzert. Meine Kollegin Wiebke Schoon und ich betreuten die Abendkasse.  Mich überrascht bei solchen Gelegenheiten immer die Lockerheit der Musiker. Einen Auftritt vor immerhin knapp 200 Leuten empfinden sie als Spaß. Der Bassist verriet mir, dass man höchstens bei Auftritten mit Fernsehen oder mehreren tausend Leuten ein wenig die Finger zittern.

Im Konzert stellte die Band ihr neues Album vor, welches den Titel „BIO“ trägt. Das liegt daran, dass es zumindest in Teilen komplett ohne Strom und Technik aufgenommen wurde. Die Musiker sind nur mit Aufnahmegeräten und ihren Instrumenten in die Natur gegangen und haben sich aufgenommen. Doch Regen, Hagel, Blitzschlag, Schneestürme und Hitzewellen machten ihnen einen Strich durch die Rechnung, sodass das Album dann doch im Studio aufgenommen wurde.